Das Kunsthaus Zürich ist die Heimat der wichtigsten Kunstsammlungen der Schweiz – vom 13. Jahrhundert bis heute.

Mit der bedeutendsten Sammlung der Kunst der Moderne hat das Kunsthaus Zürich auch eine grosse Bedeutung für die Gegenwartskunst. Bekannt ist das Museum nicht nur für seine permanenten Ausstellungsexponate, sondern auch für die temporären Ausstelllungen.

Im Kunsthaus Zürich finden sich Werke von Picasso, Chargall, Monet, Alberto Ciacometti sowie von zahlreichen zeitgenössischen Künstlern aus der Schweiz.

Eine der bedeutendsten Positionen des Museums sind die größte Sammlung von Werken von Munch aussserhalb von Norwegen, die umfangreichste Sammlung von Alberto Giacometti sowie die beeindruckenden Bilder von Picasso, Kokoschka, Monet, Chargall, Corinth und Beckmann. Die amerikanische und europäische Pop Art ist ebenso vertreten wie die New York School mit Newman, Rothko und Pollock.

In der beeindruckenden Sammlung von Georg Baselitz zeigt sich der expressive Aufbruch der 80er Jahre. Auch seltene Skulpturen und Gemälde von Cy Twombly begeistern die Besucher.

Aus dem 21. Jahrhundert stammen vor allem Fotografien und Videoinstallationen, wie beispielsweise jene von Pipilotti Rist und Fischili/Weiss.

In zahlreichen Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene wird den Besuchern Wissen über die Zusammenhänge in der Kunstgeschichte vermittelt, es werden die Aussagen von Kunstwerken im gemeinsamen Gespräch erkundet und es finden Betrachtungen der Kunst in Kombination mit eigenem Gestalten statt.

So gibt es sowohl in den Wechselausstellungen und Sammlungen private und öffentliche Gruppenführungen. Zu den Ausstellungen finden immer Begleitveranstaltungen statt. Es gibt auch Veranstaltungen für Hörgeschädigte und Hörbehinerte.

Auch könne thematische Führungen und Gespräche vor Bildern gebucht werden.

Wer sich selbst künstlerisch ausprobieren möchte, kann dies in Workshops oder in der Malwerkstatt tun.

Die temporäre Ausstellung widmet sich im Jahr 2018 der „Visionären Sachlichkeit“ mit Dietrich, Magritte und Reousseau. Gezeigt wird die Entwicklung von abstrakter Kunst als zentraler Prozess der Kunst der Moderne. Meisterhafte und zum Teil selten gezeigte Werke verdeutlichen die Kunst dieser Epoche.